linux-wlan-ng-Module mit 2.6.20
Jeder der WLAN-Hardware mit Prism2-Chip (namentlich bspw. D-Link-Geräte) unter Linux benutzen will wird sicherlich das Projekt linux-wlan-ng kennen und eventuell benutzen.
Jedoch kommt es scheinbar zu Problemen wenn es darum geht den aktuellen Kernel 2.6.20 zu benutzen. Wie ich festgestellt habe lassen sich die offiziellen Quellen nicht für Linux 2.6.20 kompilieren. Zu Ohren gekommen ist mir dann auch, dass die Quellen gerade so 2.6.18-tauglich sind.
Was aber das Informative an diesem Eintrag sein soll: Ich habe eine Lösung gefunden.
Die Entwicklungsquellen von linux-wlan-ng kompilieren nämlich einwandfrei. Ist das nicht schön? Ich dachte schon ich müsse an meinem Notebook ohne WLAN auskommen. Ich habe mich einige Tage mit linux-wlan-ng 'rumgeschlagen bis ich irgendwann eine SVN-URL zu den Entwicklungsquellen gefunden habe. Da dachte ich mir erst nichts bei... hab' es aber dann doch versucht. Und siehe da: es funktioniert. Und zwar problemlos. Wunderbar!
Nun aber das Wichtigste, damit sich nicht auch noch andere damit ärgern und zu einem negativen Schluss kommen müssen.
Die Entwicklungsquellen bekommt man per Subversion von folgender URL:
svn://svn.shaftnet.org/linux-wlan-ng/trunk
Für diejenigen, die Subversion noch nicht benutzt haben; ein Checkout geht folgendermaßen:
svn co URL linux-wlan-ng-dev
Danach findet man die Dateien im neuen Verzeichnis, in diesem Falle linux-wlan-ng-dev. Dort angekommen kann man wie gewöhnlich die Konfiguration durchführen (make config) und danach die Module bauen (make all).
Ich hoffe irgendjemandem hilft diese Erkenntnis, wenn es auch keine fundamentale war ;).
In diesem Sinne, mo
Linux-Rechner leben länger
Das ist doch wunderbar! Und natürlich gut vorstellbar. Wie Pro-Linux berichtet hat eine Studie belegt, dass Linux-Rechner bis zu doppelt so lange leben wie solche, auf denen Windows eingesetzt wird. Zurückgeführt wird dieses im Groben auf die Systemvorraussetzungen.
Nun ja... wer benutzt schon Windows? Ein Glück genügend Leute um sich als Linux-User noch rebellisch und überlegen zu fühlen. :P
In diesem Sinne, mo
Festplatten am PC-Gehäuse
Am Wochenende hab' ich mich mal einem kleinen Projekt gewidmet und heute hab' ich's fertiggestellt.
Ich habe die drei Festplatten meines Servers an der Gehaeusewand desselben befestigt. Grund: Platzmangel und Waermestau im Gehaeuseinneren.
Joa.. also.. ich muss sagen, das ganze ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch noch saugut aus ;).
Die Festplatten wurden mit passenden Winkeln an die Wand geschraubt und in die Mitte des Bleches hab' ich ein rechteckiges Loch fuer die noetigen Kabel erstellt und dieses wird von einem Verdrahtungskanal versteckt. Der Kanal versteckt dann logischerweise die Anschlusskabel der Platten und fuehrt sie durch das Loch in der Gehaeusewand... naja.. alles ganz simpel, oder?
Lieber mal ein paar Fotos zeigen (ein Klick und das jeweilige Bild wird groß!):
Sieht doch ganz nett aus, oder? 8)
Soviel dazu.. bis dann, mo
S-ATA und Software-RAID
Gestern sind die zwei Festplatten angekommen, die ich bestellt hatte. Welch' freudiges Ereignis! :)
Ich bin jetzt stolzer Besitzer von zwei Samsung 200 GB S-ATA Platten. :D Die waren dringend notwendig, da meine Musik-Partition recht ueberfuellt war.
Und was mach ich mit zwei Festplatten gleicher Groesse? Natuerlich! Software-RAID :)
Das loest naemlich eines meiner aergsten Probleme. Die Sicherung meiner Musikdaten. Ich habe mir naemlich gedacht, ich kaufe zwei Platten, und spiegel' diese per Software-RAID.
Heisst also, ich verwende 2x200 GB im RAID-1 Modus. Im Klartext: Ich habe 200 GB Platz und die Daten auf der einen Festplatte werden auf die andere gespiegelt. Sollte also eine Platte kaputt gehen besitze ich noch alle Daten auf der anderen Platte. Und das... ist schoen! :D
Aber erstmal zum Thema S-ATA. Dieses neue Bussystem fuer Festplatten ist ziemlich nett. Es ist naemlich verdammt schnell. :) Und ausserdem, wird es von Linux unterstuetzt, was auch sehr nett ist :D. Man muss nur unterhalb der SCSI-Unterstuetzung in der Kernelkonfiguration die Option S-ATA aktivieren und dann auch noch die passenden Controller-Treiber. Nach einem Neustart des Rechners sollten S-ATA-Geraete dann erkannt worden sein. Die Geraetedateien entsprechen SCSI-Geraeten. Also /dev/sd*.
Bei mir verlief das ganze auch relativ problemlos. Und, obwohl ich nur einen einfachen S-ATA-Controller als PCI-Karte besitze (also nicht on board) gehen Datentransfers noch ganz schoen fix :D.
Und Software-RAID ist mit Linux sowieso kein Problem. Man waehlt einfach die entsprechende Unterstuetzung im Kernel aus (das ganze nennt sich MD). Dann erstellt man mit dem Programm mdadm ein Array und dieses kann man formatieren und mounten. Fertig.
Zur Erstellung eines RAID-1 Arrays braucht man nur folgende Zeile:
linux#: mdadm --create /dev/md0 --level raid1 --raid-devices 2 /dev/sda1 /dev/sdb1
Das Geraet /dev/md0 steht danach zum Formatieren und Mounten zur Verfuegung. Mdadm kann allerdings noch ein wenig mehr. Alte Arrays wiederherstellen, detaillierte Informationen ueber das Array ausgeben usw. Naeheres dazu in der Manpage. Sehr praktisch ist auch die Daemon-Funktion von mdadm. Es laeuft dann im Hintergrund, ueberwacht die Platten der Arrays und benachrichtigt einen ueber Anomalien bzw. Ausfaelle von Festplatten.
Ja... oehm, soviel dazu. Ich freu' mich. Ich habe nun ein 200 GB mirrored storrage array :D
Das Software-RAID-Howto von TLDP gibt's hier.




