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Leere Ruhe

Sobald ich allein bin, verdraengt eine Traurigkeit jede Lust zu einer Taetigkeit in mir. Wenn ich ein Buch zur Hand nehme, dann nicht aus Interesse, sondern so, als ob es ein anderer taete. Ueber diesen entsetzlichen Zustand kann nur eines helfen. Die schlimmsten Schmerzen, und waeren es bloss koerperliche, sind mir tausendmal lieber als diese leere Ruhe.

Sophie Scholl, Tagebucheintrag vom 13. Januar 1943 (Hermann Vinke, "Das kurze Leben der Sophie Scholl")

am Donnerstag, 16. Februar 2006 in Zitiert; Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: quoted
Zuletzt bearbeitet am 16.02.2006 23:21
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Therapie nötig?

Das folgende Lied finde ich schon seit langem unendlich genial. Und da ja nun diese Kategorie wiederbelebt wurde, muss dieser Text zitiert werden! :)
Ausserdem hab ich's eben gerade noch gehoert ;).

Seelentherapie

Kommst du manchmal mit der Welt nicht klar, weil du sie nicht verstehst?
Und du denkst, dass du nichts tun kannst, auch wenn du alles aendern willst?
Moechtest du dir mit Seife den Mund ausspuel'n,
wenn du merkst, dass du dich selbst beluegst?
Macht es dich krank einfach nur daneben zu steh'n und diese Heuchelei zu seh'n,
weil du dir alleine keine Chance gibst, gegen den Strom zu schwimmen?
So ganz alleine bist du nicht, weil es auch mir genauso geht.

Los, wir verbuenden uns gegen alles, was uns nervt,
gegen die ganze Dummheit, die uns staendig widerfaehrt,
gegen Oberflaechlichkeit und leeres Geschwaetz
und die Langeweile, die uns Stueck fuer Stueck zersetzt.
Alles, was wir brauchen, ist Liebe auf Rezept.
Gib' mir dein Vertrauen und halt dich an mir fest.

Wir kurieren uns gegenseitig, so gut wie's eben geht,
legen uns auf eine Couch und machen's uns bequem.
Hier ist die Oase, die man immer wieder sucht,
auf der Reise durch die Wueste, durch die jeder von uns muss.
Wir erzaehl'n von unseren Sorgen, unserer Trauer und der Wut,
geniessen dieses Rollenspiel und hoeren uns gut zu.

Ich heile dich, wenn du mir dein Herz schenkst.
Und du heilst mich, wenn ich in deinen Armen bin.

Wir tauchen in unsere Seelen ein und wuehlen dort nach Dreck.
Wir ziehen uns voreinander aus und brauchen kein Versteck.
Wir deuten unsere Traeume in unserer Therapie
und arbeiten mit uns an unserem Selbstwertgefuehl.
Machen uns zu unseren Eltern, zum Teufel oder Gott.
Wir lassen alle unsre Lueste und Launen an uns aus.

Ich heile dich, wenn du mir dein Herz schenkst.
Und du heilst mich, wenn ich in deinen Armen bin.

In unsrer Seelentherapie sind wir Doktor und Patient.

Die Toten Hosen im Web

am Sonntag, 12. Februar 2006 in Zitiert; Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: music, quoted
Zuletzt bearbeitet am 27.04.2008 18:14
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Nur Gefasel, Ausrutscher, Ergüsse und ähnlicher Kram. Unsortiert, unüberlegt, selten geistreich, meistens gut gemeint.

Zufallszitat

"Das Reziproke der Konduktanz ist zwecklos!"
von mir

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