Artikel mit Tag technology
Bessere Thesen...
Vor einiger Zeit hatte ja der Herr Maiziere seine Thesen zur Netzpolitik vorgestellt, welche ich auch mittelmäßig und spontan kommentiert habe. Nun hat der CCC eigene Thesen in Form von "Forderungen für ein lebenswertes Netz" aufgestellt (so wie sie auch im Chaosradio vorgestellt wurden).
Hier kurz zum Mitschreiben:
(finde ich grandios)
Das sind doch mal sinnvolle Gedanken, Dinge die einen schon lange beschäftigen. Gilt nur noch zu hoffen, dass diese Forderungen auch irgendwie den Weg in die Köpfe unserer Politik finden, dort verstanden werden (oh, Hoffnung schwindet) und dass dann vielleicht wenigstens mal darüber geredet wird. Die Umsetzung der Forderungen wäre ein Traum.
Naja... Netzpolitik wird von Laien gemacht. Dieses Wort bekomme ich auch nicht mehr aus dem Kopf. Nur noch Laien. Das Netz wird überschwemmt von Stümpern, die plötzlich davon überzeugt sind das Netz unbedingt zu regeln und neu definieren zu müssen. Laien, ultimative Laien. Laien die weder Ahnung davon, noch Gefühl für das Netz haben aber der Meinung sind es ändern zu müssen, zu können und zu dürfen. Idioten, Stümper, überall.
In China plant man eine Klarnamenpflicht für's Internet. Aber dazu hat fefe ja schon so schön gesagt: "...da sind sich alle Diktaturen einig: Anonymität im Internet ist schlecht!" (na, Wink verstanden?). Er weist dabei auch auf die vom BDK geforderte Ausweispflicht im Internet hin. ;)
Eigentlich wollte ich nur kurz sagen, dass ich eine Flut von Stümpern-mit-Macht auf das Internet zustürmen sehe. Das ist nicht erst seit eben so, aber in letzter Zeit ist es mir wieder besonders aufgefallen.
Naja, aber es gibt auch andere, bessere Ansätze als meine, die Politik, das Internet und den ganzen Rest zu beschreiben: 42 finale Thesen zum Internet
Daraus zum Abschluss folgendes:
* Und Missionare ziehen in die neue Welt mit Fackeln und Kanonen, um sie zu zivilisieren. Die Datenautobahn soll ein Parkplatz werden mit Feuerwehreinfahrtszone und Parkscheinautomat. - dito.
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So sieht es aus,
mo
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IPv4-Erschöpfung
Vor ein paar Tagen habe ich ein eigenes IPv6-Subnetz beantragt... und passend dazu jetzt mal in der Seitenleiste einen IPv4-Erschöpfungs-Countdown inkl. IPv6-Verteilungs-Statistiken hinzugefügt - für alle die es interessiert ;).
Und für die, die nicht wissen, wovon ich rede... einige Wikipedia-Artikel geben Aufschluss. Ich will nur soviel sagen, dass das Internet bspw. momentan auf IPv4 (Internet Protocol Version 4) basiert.. und bei dieser Version gehen langsam die Adressen aus. Der Counter in der Seitenleiste zeigt an, in wievielen Tagen alle vergebbaren IP-Adressen vergeben sein werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Protocol
http://de.wikipedia.org/wiki/IPv4
http://de.wikipedia.org/wiki/IPv6
Im web nach "IPv4 Exhaustion" zu suchen ist auch sinnvoll.
In diesem Sinne,
viel Spaß.
P.S.: Your Internet fits in my subnet!!
Verschlüsselung...
Also wenn ich das hier lese, die Vorbereitungen zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung und der Abhörung/Datenerfassung bei Bedarf (wenn auch mit richterlichem Beschluss) finde ich das gar nicht mal so toll. Und da wünsche ich mir wirklich, dass mehr Leute PGP oder ähnliches benutzen. Dann könnte ich vielleicht auch mal mit anderen, nicht-geek Leuten, verschlüsselt kommunizieren.
Ich meine, selbst meine PGP-Signatur unter jeder E-Mail wird von vielen schon als "komischer" oder vielleicht gar zweifelhafter Anhang betrachtet :(.
Ich habe einfach mal wenig Lust, dass mir in einem Cafe ständig jemand über die Schulter sieht und mitbekommt, was ich gerade (völlig belangloses) in mein Notizbuch schreibe. Und genauso wenig Lust habe ich, dass auch nur die Möglichkeit besteht, meine belanglosen E-Mails in irgendeiner Form weiterzuverarbeiten. Einige werden das vielleicht nicht nachvollziehen können. Aber einfach aus Prinzip ist sowas nicht drin. Und abgesehen davon... aus genügend möglicherweise belanglosen E-Mails kann man sicher noch genug Informationen quetschen.
Gerade auch in Firmenumgebungen... dort wo solche Techniken mehr als unbekannt sind... ist der E-Mail-Verkehr nicht zu verachten und die verschickten Informationen wesentlich interessanter als die der meisten Privatleute. Und der Verzicht auf Verschlüsselung ist mir dabei schleierhaft. Die Mails werden nicht mal vertrauenswürdig signiert, die Leute fragen sich noch, was das für ein Anhang von mir ist, in dem meine Signatur liegt.
Und ja ich weiß, dass man im Internet eh schon freiwillig Informationen preis gibt. Aber das ist eben freiwillig. Ich bestimme, dass Millionen Leute meine Fotos auf flickr sehen, meinen Musikgeschmack auf last.fm, meine Gedanken auf twitter lesen und meine Meinungen hier in diesem Blog. Und das ist völlig in Ordnung, auch wenn man aus der Sammlung und Auswertung all dieser Daten mehr als genug Informationen über mich bekommt.
Ich bin nicht so paranoid und ziehe mich direkt ganz aus dem Internet zurück - so soll es auch gar nicht sein. Nur will ich immer noch derjenige sein, der bestimmt welche Bruchstücke von mir öffentlich sind und welche nicht - selbst wenn ich mal den Überblick verliere so bin immer noch ich dafür verantwortlich. Und auch wenn meine E-Mails völlig uninteressant sein mögen - wenn ich wollte, dass die Polizei oder wer auch immer sie lesen kann, dann würde ich sie hier veröffentlichen.
Und was man nicht vergessen darf, es geht ja nicht mal um die Verarbeitung privater Daten durch die Polizei oder einen sonstigen Apparat. Das Größte Problem, wie auch in der Beschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung dargestellt, ist einfach:
Wann immer Daten gespeichert werden, kommen sie weg.
Und ich will gar nicht wissen, wer oder was möglicherweise die Verkehrsdaten von Milliarden von Leuten in die Hände bekommen könnte. Und wenn es erstmal soweit ist, dass bei minimalem Verdacht nicht nur die Verkehrsdaten sondern auch die Daten selbst gespeichert werden ist das ganze unvorstellbar.
Also könnte man vielleicht mal öfter PGP/GnuPG benutzen? Danke.
mo
P.S.: Und das alles, wo doch E-Mail eigentlich eh schon tot ist.
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Gleichspannungsversorgung in Rechenzentren
Auf news.com wurde ein Artikel veroeffentlicht, der darauf aufmerksam macht, dass eine zentrale Gleichspannungsversorgung in einem Rechenzentrum effektiver im Sinne der Klimatisierung sei. Denn dadurch wuerde das Netzteil jedes einzelnen Rechners entfallen und somit eines der waermsten Bauteile...
Vielleicht sollte ich bei mir auch eine zentrale Gleichspannungsversorgung aufbauen ;) Und diese steht dann im Keller, der Kuehlung wegen.... dann wuerden in meinem Zimmer drei Netzteilluefter wegfallen und ich erspar mir etwas Laerm ;) Ich braeuchte aber schon eine Leistung von rund 600 Watt...
Naja... ich glaube ich lass das lieber ;)
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